Luftsportverein Mönchsheide

...nur fliegen ist schöner!

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Willkommen beim LV Mönchsheide

Der Luftsportverein Mönchsheide stellt sich vor

Der "Luftsportverein Mönchsheide, Aero-Club Bad Breisig-Andernach e.V." - so sein voller Name, kurz: LVM - besitzt einen der schönsten Segelflugplätze in Rheinland-Pfalz. Als Mitglied im Luftsportverband Rheinland-Pfalz des Deutschen Aeroclubs (DAeC) ist er Teil einer Landes-Flugschule und damit berechtigt, im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland Piloten auszubilden.

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Jubiläums Segelflugwoche auf der Mönchsheide

Christi-Himmelfahrt startet die 30. Bad Breisiger Segelflugwoche

AufbauStartaufstellungWettbewerbsleitungIn den 70er-Jahren begann die wechselvolle Geschichte der "Bad Breisiger Segelflugwoche (BBSW)". Damals noch als "Kölner Woche" auf dem Butzweilerhof, kam sie nach dessen Schließung auf das Segelfluggelände oberhalb der Quellenstadt. Bis zu 75 Teilnehmer sprengten in den 90er Jahren alle Kapazitäten des Platzes, vor 15 Jahren kam dann sogar das vorübergehende Aus. Seit 12 Jahren erlebt der vom Luftsportverein Mönchsheide (LVM) ausgerichtete Wettbewerb seine Renaissance und entwickelt sich seitdem wieder zu einer Erfolgsgeschichte. Sie hat seitdem wieder im Kalender der Segelflugwettbewerbe ihren festen Platz.
Die Piloten, die auch in diesem Jahr wieder aus dem ganzen Bundesgebiet kommen, schätzen neben dem sportlichen Fliegen auch die familiäre und entspannte Atmosphäre auf einem der schönsten Fluggelände Deutschlands.
Die nach Spannweite und Gewicht in 3 Klassen eingeteilten Flugzeuge bekommen jeden Tag eine neue Aufgabe gestellt. Dabei gilt es, eine vorgegebene Strecke - meist zwischen 250 und 500km - zu absolvieren. Nach dem Start im Flugzeugschlepp sind die Piloten dann mehrere Stunden in der Luft.
Verantwortlich für die Aufgaben sind auch in diesem Jahr Sportleiter Gerd Döpner und Meteorologe Bernd Fischer. Das eingespielte Team blickt auf die Erfahrung zahlreicher Wettbewerbe zurück, darunter auch Deutsche und internationale Meisterschaften. Unterstützt werden sie von Andreas Knapp, der als Auswerter die per GPS aufgezeichneten Flüge analysiert und Punkte für Strecke und Geschwindigkeit vergibt.
Das Teilnehmerfeld verspricht auch in diesem Jahr spannende Rennen am Himmel über der Eifel und Westerwald. In der Club-/Standard-Klasse ist dieses Jahr kein eindeutiger Favorit auszumachen. Lokale Erfahrungen können sicher das Team Heike und Norbert Mülligen (SFG Wershofen) sowie Daniel Canals und Heribert Arenz (beide LV Mönchsheide) vorweisen.
Die leistungsstärksten Flugzeuge mit bis zu 26m Spannweite starten in der 18m-/Offenen Klasse. Lokalmatador Jürgen Joch (LSV Bad Neuenahr) muss sich einer starken Konkurrenz stellen. Der Bonner Jahn Loth oder Bernd Goretzki aus der Nähe von Berlin sind sicher ebenso Aspiranten auf vordere Plätze, wie der Schmallenberger Frank Beckmann. Und Gunter Schmidt wird jederzeit auf die Chance lauern, seine Spannweitenvorteile einzusetzen.
Die ausgeglichenste Klasse sind erneut die Doppelsitzer, in der gleich mehrere Teams vorne mitmischen können. Der LVM wird dieses Jahr von einem reinen Damen-Team vertreten. Julia Huraß und Frauke Löffler gehen die BBSW aber eher unter dem olympischen Gedanken an. Das Team Dietmar Spranger/Thomas Marr/Dominic Kneipp (LSV Bad Neuenahr) hat schon im vergangenen Jahr ihr Potential bewiesen. Sie sehen sich ebenfalls starker Konkurrenz gegenüber, denn gleich zwei BBSW-Seriensieger haben dieses Jahr die Klasse gewechselt und starten nun bei den "DoSis": Thomas Wartha (LSC Erftland) und Bernd Dolba (LV Mönchsheide) sind heisse Favoriten um den Gesamtsieg. Die Vorjahres-Sieger Karin Wiesenthal und Markus Geisen (ebenfalls LV Mönchsheide) werden alles daran setzen, ihren Titel zu verteidigen und werden dabei zeitweise mit Michael "Schmörgel" Pfennig, einem Mitgleid der Nationalmannschaft, unterstützt.
Die Wetterprognosen für das lange Wochenende sehen nach den Kalten April-Tagen schon ganz vielversprechend aus. Interessierte Zuschauer sind herzlich Willkomen, sich das Treiben von der Terrasse vor dem Flugplatzcasino anzusehen. Über das aktuelle Geschehen kann man sich jederzeit unter bbsw.moencheheide.de informieren, wo Babett Lange in gewohnt lockerer Art alles zeitnah rund um die Jubiläums-BBSW kommentieren wird.

 

"Girls"-Day auf der Mönchsheide

FlugleitungGruppelbild mit RolliMayra vor dem StartEnde April ist die Zeit des Girls'Day. Das gleich alle wichtigen Positionen des Flugbetriebes auf der Mönchsheide von Mädchen und Frauen besetzt waren, war aber kein geplantes Event, denn im LV Mönchsheide (LVM) sind vergleichsweise  viele Frauen als aktive Pilotinnen auf dem Boden und am Himmel unterwegs.
Julia Hurraß und Frauke Löffler - die als Damen-Team auch den LVM auf der im Mai stattfindenden Segelflugwoche vertreten werden, kümmerten sich um Startwinde und Seilrückholwagen. Alice Toups koordinierte als Flugleiterin den Betrieb von Segel- und Motorflug und Karin Wiesenthal kümmerte sich als Fluglehrerin um die Ausbildung der Flugschüler. Darunter war mit Anna Bachmann natürlich auch ein Mädel ("mädel" darf man zu der 14jährigen - und damit wahrscheinlich jüngsten Pilotin im Ahrkreis - natürlich noch sagen).
Alice Toups als B-Trainerin des Landesverbandes und Karin Wiesenthal, die bereits Deutsche Meisterin bei den Damen war, sind als erfahrene Fluglehrerinnen schon viele Jahre auf der Mönchsheide aktiv. Etwas bemerkenswertes gab es dann doch: Silke war extra aus Berlin angereist, um ihre Freundin Frauke Löffler zu besuchen. Sie tauschte ihren Rollstuhl mit dem hinteren Sitz des Doppelsitzers "LV" und genoss eine ganz besondere Form der Freiheit am Himmel über der Mönchsheide. Ihr tat es Mayra nach, die ebenfalls ihre ersten Starts im Segelflugzeug absolvierte.
Nach den kalten April-Tagen hoffen alle auf wärmeres Wetter Anfang Mai,  wenn mit der "Bad Breisiger Segelflugwoche" der jährliche Wettbewerb auf der Mönchsheide startet - zu der natürlich auch die Damen-Riege mit am Start sein wird.

 

Segelflieger starten in die Saison

Bis Oktober regelmäßiger Flugbetrieb auf der Mönchsheide

Helfer beim Dreck-Weg Tag 2016Fluglehrer Wolfgang Schneider hat alles im BlickDie lange Zeit des ohne Fliegen ist endlich vorbei: Die Wintermonate standen beim Luftsportverein Mönchsheide (LVM) noch ganz im Zeichen der Werkstattarbeit, aber mit dem gemeinsamen Ausräumen der Halle und dem Aufrüsten der Segelflugzeuge fällt nun der Startschuss in die neue Segelflugsaison. Gleichzeitig fand der alljährliche „Dreck-weg-Tag“ auf dem vereinseigenen Gelände und in den umliegenden Wäldern statt: „Gut ausgerüstet mit Handschuhen, Müllsäcken und Müllsammelzangen ging es auf die Suche nach dem Müll den andere gedankenlos wegwerfen  oder bewusst illegal  entsorgen. Neben den gefüllten Müllsäcken wanderte zum Beispiel auch ein kompletter Satz Autoreifen in den bereitgestellten Container.“, resümiert am Ende Wilfried Küpper, der neue Umweltreferent des LVM.
Etwas früher in die Saison startete Heinz Koch. Der Fluglehrer des LVM war mit dem Hochleistungsdoppelsitzer des Vereins in den französischen Seealpen, wo schon im März durchaus gute Bedingungen anzutreffen sind. Mit wechselnden Co-Piloten konnte er bereits über 30 Flugstunden sammeln, der weiteste Flug führte ihn über 500km durch die Haut-Provence.
Mit dem „Seniorenfliegen“ im April, der 30. „Bad Breisiger Segelflugwoche“ im Mai und dem Treffen der „Caproni-Freunde“ im August stehen in dieser Saison wieder eine ganze Reihe von Veranstaltungen auf dem Programm.
An den Wochenenden und Feiertagen findet ab sofort auch wieder die Ausbildung zum Ultraleicht- oder Segelflugzeugführer statt. Dabei kann der Verein gleich auf eine ganze Reihe sehr erfahrener Fluglehrer zurückgreifen, die sich ehrenamtlich um die sichere und fundierte Ausbildung der Flugschüler kümmern.
Wer Interesse an einer Ausbildung hat, kann sich bei einem „Schnupperkurs“ einen unverbindlichen Eindruck davon machen, wie faszinierend das Fliegen über unserer Region sein kann. Diese Kurse finden fortlaufend statt und sind nicht an feste Termine gebunden. Informationen erhält man bei einem Besuch auf dem Flugplatz oder vorab hier auf der Webseite.

 

LVM-Piloten auf Rekordjagd in Südafrika

Karin Wiesenthal und Markus Geisen fliegen 1370km im Segelflug

Arcus M am südafrikanischen HimmelKarin Wiesenthal im CockpitKaum ein Sport ist so wetterabhängig wie das Segelfliegen. In unseren Breiten geht die Saison von März bis September. Dem Winter entfliehen daher viele Piloten in Richtung Südafrika oder Australien, wo in der Zeit von November bis Januar erstklassige Bedingungen herrschen.
Hans und Karin Wiesenthal und Markus Geisen – allesamt Fluglehrer beim Luftsportverein Mönchsheide (LVM) – nutzen schon seit einigen Jahren das südafrikanische Wetter für ihre Langstreckenflüge. Ausgangsbasis war dieses Mal der Flugplatz Kuruman am Rande der Kalahari, ca. 500km von Johannisburg entfernt.
An sehr guten Tagen schafft man im reinen Segelflug Flüge um 1.000km Länge, bei denen man rund 10h in der Luft ist. Die Saison 2015/16 wird aber als besonders herausragend in Erinnerung bleiben. Zahlreiche Flüge über 800 und 900km wurden absolviert, die magische 1.000km-Grenze wurde gleich mehrfach geknackt. Und es sollte noch ein gutes Stück weiter gehen: Der 2. Januar war als außergewöhnlich guter Tag prognostiziert. Karin Wiesenthal und Markus Geisen planten einen 1.100km-Dreiecksflug mit ihrem Arcus M. Der Doppelsitzer mit 20m Spannweite ist gerade unter diesen Wetterbedingungen ein ideales „Rennpferd“. Zu zweit kann man sich die Arbeit im Cockpit teilen und sich so bei den extremen Anforderungen durch die Hitze und Flughöhen bis 5000m auch mal Ruhepausen gönnen, um die notwendige Konzentration über einen langen Zeitraum aufrecht zu erhalten. Die geplanten Strecke führte sie zunächst nach Süden, anschließend dann wieder nach Norden bis nach Botswana hinein. Als sie die gestellte Aufgabe schließlich erfüllt haben, waren bis Sonnenuntergang noch gute 2h Zeit. Sie verlängern den Flug und landeten nach rund 10h und 1.370km wieder in Kuruman – wahrscheinlich der längste Flug, der jemals in Südafrika absolviert wurde! Auch Hans Wiesenthal erreichte mit seiner DG800/18m mit 1.250km ein herausragendes Ergebnis.
Ende Januar beginnt im südlichen Afrika die Regenzeit, womit die dortige Segelflugsaison endet. Die drei LVM-Piloten werden ab Ostern, wenn der Segelflugbetrieb auf der heimischen Mönchsheide oberhalb von Bad Breisig beginnt, neben zahlreichen weiteren Fluglehrern des LVM ihre Erfahrungen an die Flugschüler weitergeben. Wer in die faszinierende Welt des Seglfliegens hineinschnuppern möchte, hat dazu beim LVM die Möglichkeit - weitere Infos dazu findet man hier.

 

Fliegende Feuermelder

Luftsportler beobachten brandgefährdete Wälder

Angesichts der durch die fortdauernde Hitzewelle bedingten hohen Waldbrandgefahr hat der Präsident des rheinland-pfälzischen Luftsportverbandes, Ernst Eymann. Grünstadt, alle Luftsportler aufgerufen, bei ihren Ausbildungs- Übungs- und Leistungsflügen der Beobachtung von Waldgebieten erhöhte Aufmerksamkeit zu widmen, um Waldbrände schon beim Entstehen erkennen und melden zu können.
Dank der Ausrüstung der meisten Sportflugzeuge mit GPS - Navigations - Systemen sei es den Piloten möglich, Brandherde genau zu lokalisieren. Die Positionsdaten (Koordinaten) sollten über die Flugleitung des nächstgelegenen Flugplatzes oder des Heimatflugplatzes an die Notrufzentrale der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen unter 0621-5046110 weitergeleitet werden.
Eymann bietet weiter an, bei weiter fortschreitender Brand-Gefährdung eigens Kontrollflüge über Waldgebieten, zum Beispiel an Wochenenden, zu initiieren.

 

In 6 Tagen um die Welt

29. Bad Breisiger Segelflugwochen erfolgreich zu Ende gegangen

BBSW Gesamtsieger 2015Traditionell beginnt Auswerter Andreas Knapp das Abschlussbriefing der Bad Breisiger Segelflugwoche (BBSW) mit einer Statistik über die Flüge des vergangenen Wettbewerbes. "In 201 Flügen absolvierten die 36 Teilnehmer eine Strecke von insgesamt über 36.000 Kilometern". Das nur gut ein Fünftel der Flüge nicht wieder auf der heimischen Mönchsheide endeten, zeigt die immer gut zum Wetter und zur Leistungsfähigkeit der Piloten passende Aufgabenstellung durch den Sportleiter Gerd Doepner und den Meteorologen Bernd Fischer vom ausrichtenden Luftsportverein Mönchsheide (LVM).
Sportlich war es vor allem für den LVM eine sehr erfolgreiche Woche, denn in gleich zwei von drei Klassen eroberten die heimischen Piloten das oberste Siegerpodest.
In der Offenen Klasse bestätigte Bernd Dolba (ASW22BE) seine Favoritenstellung. Mit konstant vorderen Tagesplatzierungen, darunter drei Tagessiegen, gewann er souverän vor dem Team Gunter und Thomas Schmidt (ASH 25, LSV Egge) und Jahn Loth (Ventus 2cM, aeroclub Bonn Hangelar). Das Team Jürgen Koch/Lars Schöttler (HpH 304 Shark) vom LSV Bad Neuenahr kam am Ende auf Platz 9. Alice Toups (Ventus 2bx, LVM) konnte beruflich bedingt nicht an allen Tagen teilnehmen und beendete die BBSW auf Rang 10.
Auch in der Standard-Klasse gab es einen Favoriten-Sieg: Thomas Wartha (LS8/15m, LSC Erftland) brachte es gleich auf 4 Tagessiege und hielt damit den zweitplatzierten Patrick Kreimer (Discus CS, FSV Oberhausen) auf Distanz. Mit Martin Wagner als Dritten konnte der LVM in dieser Klasse ebenfalls einen Piloten auf dem Treppchen platzieren. Einen Tagessieg konnte der 1. Vorsitzende des LVM dabei vorweisen. Heribert Arenz, als einziger mit einem Holzflugzeug gestartet, zeigte mit Tagesplatz 2 am letzten Wertungstag, das er sich mit seiner "Elfe" nicht vor den Kunststoff-Flugzeugen zu verstecken braucht. Er flog in der Gesamtwertung auf Rang 8. Von der SFG Wershofen schaffte das Team Norbert und Heike Mülligan (Taurus) am Ende Platz 10.
Erwartet spannend war das Rennen um die vorderen Plätze in der Doppelsitzerklasse: Die Nase knapp vorne hatte das Team Karin Wiesenthal und Markus Geisen (Arcus M). Zwar gelang ihnen "nur“ ein Tagessieg, aber an allen Wertungstagen erreichten die Fluglehrer des LVM vordere Tagesplätze. Diese Konstanz war am Ende auch nötig, um die mehrfachen Gewinner der BBSW, das Team Uwe und Margret Richter und Burkhard Hannemann (Duo Discus, LSC Erftland) auf den zweiten Rang zu verweisen. Platz drei ging an Thorsten Kleinblotekamp und Gerd Pust (Duo Discus, FSV Oberhausen). Das zweite LVM-Team Bernd Fischer und Bernd Goretzki brauchte etwas Zeit, um ans Laufen zu kommen. Mit zwei Tagessiegen an den beiden letzten Wertungstagen zeigten aber auch sie, was aus dem Vereins-Duo Discus T herauszuholen ist. In der Gesamtwertung reichte es am Ende dann aber doch nur für Rang 9. Etwas Pech hatte auch das Team Thomas Marr, Dietmar Spranger und Dominic Kneipp mit dem Vereins-Duo Discus XL des LSV Bad Neuenahr. In aussichtsreicher Position liegend und mit einem Bein bereits auf dem Treppchen stehend, mussten sie am letzten Tag leider aussenlanden und verloren so viele Punkte auf die Spitze. Sie beendeten den Wettbewerb als Sechste.
Unabhängig vom sportlichen Wettkampf und der Jagd nach Kilometern hat die BBSW wieder einmal gezeigt, dass sie in der Deutschen Segelflugszene ein Kleinod ist. Und so setzen die Ausrichter auch im nächsten Jahr zur Jubiläums-Ausgabe der BBSW auf die besondere Atmosphäre eines der schönsten Segelfluggelände in Rheinland-Pfalz und natürlich die einzigartige Gemeinschaft unter den Fliegern.
Eindrücke, Berichte und Wertungen sind weiter unter bbsw.moenchsheide.de abrufbar.

 

Bad Breisiger Segelflugwoche 2015

36 Teams aus ganz Deutschland am Start

BBSW - StartaufstellungBBSW - FlugzeugschleppBBSW - AbendstimmungBereits zum 29. mal lädt der Luftsportverein Mönchsheide (LVM) zur Bad Breisiger Segelflugwoche (BBSW) auf das heimische Segelfluggelände auf den Rheinterassen oberhalb von Sinzig und Bad Breisig.
36 Teams aus ganz Deutschland treten von Christi-Himmelfahrt bis Pfingstsonntag gegeneinander an. Täglich geht es darum, die von der Wettbewerbsleitung ausgeschriebenen Strecken zu fliegen. Aufgeteilt werden die Flugzeuge in Abhängigkeit von Spannweite und Gewicht in drei Klassen, innerhalb jeder Klasse haben die Flugzeuge dann nochmal einen Typ-abhängigen Handicapfaktor, so dass am Ende das Können der Piloten über Sieg und Punkte entscheidet.
Die in Abhängigkeit von den aktuellen Wetterbedingungen ausgeschriebenen Strecken führen die Piloten meist über Eifel und Westerwald, an guten Tagen können die Wendepunkte aber auch mal im Sauerland oder auf der Rhön liegen. 5-6 Stunden sind die Piloten dann im motorlosen Flug unterwegs, mit dem Ziel, die gesteckten Wendepunkte möglichst schnell zu umrunden.
Dass die BBSW immer wieder ein Anziehungspunkt ist, zeigen die von Jahr zu Jahr steigenden Teilnehmerzahlen. Neben vielen „Wiederholungstätern“ sind in diesem Jahr gleich einige „Neulinge“ am Start.
Der  LVM kann für die Leitung des Wettbewerbes auf ein erfahrenes und eingespieltes Team aus den eigenen Reihen zurückgreifen: Sportleiter Gerd Döpner, selbst erfahrener Segelflieger und Teilnehmer an mehreren Deutschen Meisterschaften, steht mit Bernd Fischer einer der bekanntesten Segelflugmeteorologen Deutschlands zur Seite. Um die Auswertung der Flüge kümmert sich Andreas Knapp und Babett Lange kommentiert zeitnah und in gewohnt lockerer Weise das Geschehen rund um die BBSW im Internet.
Der LVM freut sich besonders darüber, dass seit vielen Jahren zum ersten Mal wieder Piloten aller drei Vereine aus dem Ahrkreis an der BBSW teilnehmen werden.
In der Standard/Clubklasse wird der LVM durch Heribert Arenz (Elfe) und Martin Wagner (DG100) vertreten. Für die SFG Wershofen gehen Norbert und Heike Mülligan (Taurus) ins Rennen. Favorit dieser Klasse ist aber unumstritten der Bergheimer Thomas Wartha.
In der Renn/Offenen Klasse fliegen die Maschinen mit der größten Spannweite. 25m hat die ASW22BL von Bernd Dolba (LVM) zu bieten. Der Bad Breisiger ist dabei sicher ein heißer Anwärter auf die vordersten Plätze. Jürgen Koch (HpH Shark) vom LSV Bad Neuenahr wird ihm die Favoritenrolle aber streitig machen wollen und Alice Toups (Ventus 2bx) vom LVM wird versuchen, das eine oder andere Mal in die Männer-Phalanx einzubrechen.
Spannende Rennen sind sicher auch wieder in der Doppelsitzerklasse zu erwarten. Sowohl vom Pilotenkönnen als auch von den Flugzeugen ist diese Klasse sehr homogen aufgestellt. So wird es sicher wieder ein Kopf-an-Kopf Rennen um das Siegertreppchen geben. Der LSV Bad Neuenahr wird durch das Team Dominik Kneipp/Thomas Marr/Dietmar Spranger (Duo Discus XL) vertreten. Für den LVM fliegen die Teams Karin Wiesenthal/Markus Geisen (ArcusM) und Bernd Fischer/Bernd Goretzki (Duo Discus T).
Der Tagesablauf startet um 10:00 mit dem gemeinsamen Briefing und der Bekanntgabe von Wetter und Tagesaufgaben. Ab ca. 12:00 (wetterabhängig) werden die Teilnehmer dann von den Schleppmaschinen in die Höhe gezogen. Für die jederzeit willkommenen Zuschauer besonders spektakulär ist dann die Rückankunft am Nachmittag, wenn die schlanken Renner die Ziellinie überfliegen. Unter bbsw.moenchsheide.de kann man sich jederzeit über die aktuellen Aufgaben und den Zeitplan informieren.

 

OLC-Landesliga Runde 3: Das Team zählt

(OLC-Berichterstattung in Kooperation mit LSV Bad Neuenahr/SFG Wershofen. Von Bernd Fischer LV Mönchsheide)

Ahrkreis-Piloten segeln weiter nach vorn ...

Dabei hatte das Wetter den Piloten fast einen Strich durch die Rechnung gemacht: Von Frankreich her schoben sich schon früh dichte Wolkenfelder herein, die die Sonne mehr und mehr abdeckten und die Thermik dadurch merklich einschränkten.
Für das für Neuenahr fliegende Team Dietmar Spranger (DG600/18m) und Jürgen Koch  (HPH 304S Shark) ging es daher nur ein kurzes Stück in die Eifel und dann weit in den Osten. Auf dem Rückweg aus dem Sauerland war dann aber in Höhe Siegen Schluss. Während Jürgen Koch mit Hilfe seiner Turbine nach Hause fliegen konnte, musste Dietmar Spranger in Hünsborn landen. Trotz allem konnten über 600km gewertet werden. Für die Landesliga gehen die schnellsten 2,5 Stunden in die Wertung ein. Hier erreichten beide einen Schnitt von 98km/h. Komplettiert wurde das Team durch Peter Metzen (Ventus 2cT/18m; 80hm/h). Er drehte bereits an der Eder um und schaffte es im Segelflug zurück auf die Bengener Heide. Der LSV konnte damit einen hauchdünnen Rundensieg vor dem SFC Betzdorf-Kirchen und dem AC Rhein-Nahe erringen.
Von der Mönchsheide aus sorgten wieder einmal die Doppelsitzer-Teams für Punkte: Karin und Hans Wiesenthal (Arcus M/86km/h) flogen nördlich um Frankfurt herum bis auf den Spessart und zurück, Stephen Parker mit Copilot Jürgen Boest (Stemme S10-VT, 84km/h) wählten ab dem Thüringer Wald den Weg nach Norden und wendeten erst in Ostwestfalen am Teutoburger Wald. Spät starteten dann noch Bernd Fischer und Heinz Koch (Duo Discus T). Unter den dichten Abschirmungen konnten sie zwar die 2,5 Stunden Wertungsdauer nicht ganz erfliegen, aber zumindest wurden noch 50km/h gewertet.
Direkt dahinter folgte die SFG Wershofen, die aufgrund ihrer westlicheren Lage sicher die schwierigsten Bedingungen hatte: Hubert Raaf und Bernd von der Mühlen (DG 1000/20m;68km/h), Gerhard Krautwig (DG808C/18m; 66km/h) und Herbert Nett (Discus/61km/h) mussten ihre Flüge auf die Eifel beschränken, in der bereits gegen 16 Uhr "das Licht ausging" und die Segler so mangels Aufwinden wieder auf den Boden zwang.
In der Landesliga führen nach drei von 19 Runden weiter die Kreisstädter. Der LVM springt gleich 4 Plätze nach vorn und liegt jetzt auf Gesamtrang 6. Auch die SFG kann sich verbessern, liegt nun auf Rang 8 und komplettiert damit das gute Gesamtergebnis für die Vereine aus dem Ahrkreis. Da die Wetterbedingungen im Norden der Republik aber deutlich besser waren als an der Ahr, mussten die Vereine in der bundesweiten Quali-Liga Federn lassen. Zumindest der LSV Bad Neuenahr liegt weiter auf Platz 2 und damit auf einem direkten Aufstiegsrang in die 2. Bundesliga.
Aber die Saison ist ja noch lang. Während am kommenden Wochenende die Vereine nochmal getrennt starten, wird es ab Christi-Himmelfahrt spannend. Vertreter aller drei Vereine werden dann während der 29. Bad Breisiger Segelflugwoche auf der Mönchsheide auch auf einem zentralen Wettbewerb gegeneinander antreten.

 

Höhenluft schnuppern

Erfolgreicher Start in die Segelflugsaison

Luca Russo Start mit der ASK13Burkhardt Reingen nach der LandungDas Hochplateau der Mönchsheide oberhalb von Bad Breisig ist ein beliebtes Ausflugsziel. Ausgedehnte Wanderwege ziehen sich durch die Wälder und rings um das Segelfluggelände, die Heimat des Luftsportvereins Mönchsheide e.V. (LVM). Seit Ostern herrscht bei gutem Wetter dort wieder reger Betrieb, denn die Segelflieger haben mit ihrer Flugsaison begonnen.
Am jüngsten Wochenende war der komplette Flugzeugpark des LVM am Start. Gleich 3 Fluglehrer kümmerten sich mit den 3 vereinseigenen Doppelsitzern um den reibungslosen Flugbetrieb. Parallel zur Ausbildung der Flugschüler und der Einweisung der Fortgeschrittenen auf den Hochleistungs-Doppelsitzer kam Luca Russo zu seinem ersten Segelflug-Start. Der 15jährige Schüler aus Neuwied macht einen Schnupper-Kurs. Dabei können Interessierte am Flugbetrieb teilnehmen, ohne gleich Mitglied im Verein werden zu müssen. Auch die fliegerärztliche Untersuchung ist noch nicht notwendig, trotzdem darf man schon vom vorderen Sitz des Flugschülers fliegen und das Segelflugzeug unter Anleitung des Fluglehrers steuern. So bekommt man einen zwar unverbindlichen, aber doch sehr intensiven Einblick in das faszinierende Hobby Segelfliegen. „Der erste Start hat sich im Magen schon etwas komisch angefühlt, aber es war toll!“, erzählt Luca nach der Landung. Und einen Plan, wo er das kommende Wochenende verbringt, hat er auch schon: „Ich mache auf jeden Fall weiter und bin nächsten Samstag wieder auf dem Flugplatz!“. Auch seine Eltern haben den Tag als Zuschauer entweder direkt am Start oder von der Terrasse des Flugplatzcasinos aus genossen.
Während Luca noch am Anfang steht, hat Burkhardt Reingen einen wichtigen Schritt zum Ende seiner Ausbildung geschafft: Nach dem 50km-Überlandflug mit abschließender Landung in Elz fehlt ihm jetzt nur noch die praktische Prüfung, um endlich den Luftfahrerschein in Händen zu halten. Etwas müde, aber überglücklich landete er am Abend auf der Mönchsheide, nachdem er mit dem Motorflugzeug wieder zurück geschleppt wurde.
Auch die Leistungspiloten des LVM sind bereits sehr aktiv. Nachdem am Osterwochenende sehr gutes Segelflugwetter herrschte und die Ranglisten bereits von den Piloten des Ahrkreises dominiert wurden, waren die Bedingungen dieses Mal etwas schwächer. Trotzdem schaffte es Stephen Parker, sich mit einem Flug über 240km an die Spitze der aktuellen Rheinland-Pfälzischen Wertung in der Dezentralen Streckenflugmeisterschaft zu setzen.
Nicht nur für ihn war es damit ein vielversprechender Start in eine hoffentlich vom Wetter verwöhnte Saison, die noch bis in den Oktober andauern wird. Interessierte – insbesondere an einem Schnupperkurs – können sich an Wochenenden und Feiertagen direkt am Flugplatz oder hier auf der Webseite informieren.

 

Ski-Fliegen

Wintersport in 3 Dimensionen

André als SkifliegerDie SavageAlpenpanorama bei bestem Fliegerwetter

„Jedes Jahr wünscht sich meine Frau zum Geburtstag einen Ausflug in die Berge“. So schildert André Haubold vom Luftsportverein Mönchsheide (LVM) seine jährliche Urlaubsplanung.  Für den frisch gebackenen Inhaber einer Pilotenlizenz für Ultraleichtflugzeuge sollte zumindest die Anreise in die Alpen dieses Mal standesgemäß auf dem Luftweg sein. Leider verhinderte schlechtes Wetter über der Mitte Deutschlands einen sicheren Flug bis in die Alpen. So musste ein Alternativplan her: Telefonisch wurden die Flugschulen in Voralpenland abgeklappert, die ganz offiziell Fliegen im Schnee auf umgerüsteten Kufenfliegern anbieten.
Fündig wurde André dann schließlich auf dem Flugplatz Antdorf bei Tom Huber, einem sehr erfahrenen „Ski“flieger, der seine Savage Cruiser Turbo mit verstellbaren Kufen ausgerüstet hat. Bei der Ankunft im bayerischen Voralpenland herrschten ideale Flugbedingungen: strahlender Sonnenschein, -10 Grad und kaum Wind – perfekt!
Vor dem ersten Flug gab es eine ausführliche theoretische Einweisung. Vor allem Start, Landung und das Handling des Sporn“kufen“fliegers auf Schnee sind doch grundsätzlich anders, als von der heimischen Graspiste der Mönchsheide gewohnt. Dann ging es endlich in die Luft und nach ein paar Runden zeigte sich Tom Huber mit dem Können von André zufrieden. Auf dem nahe gelegenen Segelfluggelände Ohlstadt wurden dann gleich noch ein paar Starts und Landungen im tieferen Schnee durchgeführt.
„Als Fazit kann ich sagen, dass Fliegen auf Schnee mit Kufen eine interessante Erweiterung des eigenen fliegerischen Erfahrungshorizontes ist. Es macht super viel Spaß und bei entsprechender Wetterlage gibt es definitiv eine Wiederholung Meine Frau hat zwei lange Flüge in den Alpen und diese Art des Alternativurlaubs sehr genossen“, resümiert  André den etwas anderen Ausflug.

 

Luftsportverein Mönchsheide hält Erfolgskurs

Jahreshauptversammlung 2015 - Dr. Martin Wagner neuer 1. Vorsitzender

Vorstand des Luftsportverein MönchsheideMit der jüngsten Jahreshauptversammlung des Luftsportvereins Mönchsheide (LVM) geht eine Ära zu Ende. Frank Vervoorst scheidet auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus. Mehr als 20 Jahre lang war der Sinziger Flugzeugbauer in verschiedenen Positionen an der Spitze des Vereins tätig, ob als technischer Leiter, 2. Vorsitzender oder zuletzt 8 Jahre als 1. Vorsitzender. Seine Nachfolge tritt Dr. Martin Wagner an. Der Segelfluglehrer, fliegerisch auf der Mönchsheide groß geworden, hat bereits die vergangenen Jahre als Geschäftsführer eng mit Frank Vervoorst zusammen gearbeitet. Das durch den Wechsel vakante gewordene Amt übernimmt Manfred Dohmann, der ebenfalls seit einigen Jahren am Steuer von Ultraleichtflugzeugen im LVM aktiv ist. Damit ist auch in Zukunft der Vorstand paritätisch besetzt, um sowohl die Interessen der Segelflieger als auch Ultraleichtflieger zu vertreten.

Da turnusgemäß sonst keine Wahlen anstanden, bleibt der übrige Vorstand unverändert. Ausführlich wurden die Mitglieder über den Stand des Vereines informiert. Erneut sehr erfolgreich war die Ausbildung in der Ultraleicht-Sparte: 11 theoretische und 9 praktische Prüfungen wurden abgelegt und alle auf Anhieb bestanden - ein Zeichen für das hohe Ausbildungsniveau des LVM, um das sich 5 Fluglehrer auf der Mönchsheide und 5 weitere beim Kooperationspartner in Mendig kümmern.

Auch im Segelflug wurden einige Zwischenprüfungen bestanden, so dass in der kommenden Saison damit zu rechnen ist, dass auch in dieser Sparte wieder Lizenzen vergeben werden können. Die Start- und Stundenzahlen sind gegenüber den Vorjahren etwas zurückgegangen, was letztendlich aber auch dem fast schon herbstlich anmutenden Sommer 2014 geschuldet ist. Trotzdem war der LVM sportlich wieder sehr erfolgreich: Vordere Plätze in den Ranglisten und eine Qualifikation für die kommende Deutsche Meisterschaft konnten durch die Segelflugpiloten erflogen werden. Auch der neue Leistungsdoppelsitzer, der im vergangenen Jahr angeschafft wurde, soll in der kommenden Saison verstärkt in die Ausbildung fortgeschrittener Piloten und in den Leistungsflug integriert werden.

Aber nicht nur beim Fliegen bleibt der LVM auf Erfolgskurs. Der Verein, in dem mittlerweile rund 100 Aktive Piloten ihrem Hobby nachgehen, steht auch finanziell auf einer gesunden Basis. Beste Voraussetzungen, um in der anstehenden Saison weiter durchzustarten. So nehmen am Boden die Pläne zur Errichtung einer neuen Halle Formen an und auch in der Luft soll es hoch hinaus gehen: Die Ultraleichtpiloten planen wieder ausgedehnte Touren durch ganz Europa, die Segelflieger hoffen nicht nur zur 29. Segelflugwoche auf thermisch beste Bedingungen am Himmel über Ahr, Eifel und Westerwald.

Am Osterwochenende beginnt der Flugbetrieb, Interessierte sind gerne eingeladen, den Flugbetrieb von der Terrasse des Flugplatzcasinos aus hautnah zu verfolgen oder sogar bei einem Gastflug selber einmal abzuheben. Informationen zum Verein gibt es direkt am Flugplatz oder im Internet unter www.moenchsheide.de.

 

 

Perfekte Ziellandung

Marvin Wenzel fliegt erfolgreich die B-Prüfung

Marvin nach erfolgreicher B-Prüfung gemeinsam mit Fluglehrer Stephen ParkerMarvin Wenzel ist 16 Jahre und seit genau einem Jahr Flugschüler im Luftsportverein Mönchsheide (LVM). Jetzt hat er erfolgreich seine B-Prüfung geflogen und damit den nächsten wichtigen Schritt auf dem Weg zur Segelfluglizenz abgeschlossen. Nachdem er seine ersten Starts im Doppelsitzer noch gemeinsam mit dem Fluglehrer gemacht hatte, folgte der erste Alleinflug (A-Prüfung). Im weiteren Verlauf der Ausbildung musste er für die "B" nun zeigen, dass er auch fortgeschrittene Übungen sicher beherrscht. Unter der Aufsicht von Fluglehrer Stephen Parker absolvierte Marvin u.a. Rollübungen und Kreiswechselflüge. Die genaue Einteilung der Platzrunde musste dann mit einer Ziellandung abgeschlossen werden - für Marvin, der begeistert im Segelflugzeug sitzt, war das alles kein Problem.

Um die C-Prüfung, und damit das Fliegen in der Thermik, zu schaffen, müsste jetzt aber auch das Wetter noch mitspielen. Aber auch wenn in den folgenden Herbst- und WIntermonaten nicht geflogen wird, geht die Ausbildung trotzdem weiter. Dann ist es Zeit, das praktische Fliegen auch in der Theorie zu verteifen. 6 Fächer stehen auf dabei auf dem Stundenplan, darunter Navigation, Meteorologie und Technik.

Wenn alles glatt läuft, braucht Marvin dann in der kommenden Saison nur noch seinen Ǜberlandflug und die praktische Prüfung, um die Segelfluglizenz nach der rund 2-jährigen Ausbildung in Händen zu halten. Der LVM wünscht ihm dabei weiter viel Spaß und Erfolg.

In die Ausbildung zum Segelflieger kann man übrigen jederzeit einsteigen: Diese darf man bereits mit 14 Jahren beginnen, nach oben gibt es keine Grenzen, nur ein Fliegerarzt muss die medizinische Tauglichkeit bescheinigen. Informationen zur Ausbildung beim LVM gibt es hier auf der Webseite oder die Fluglehrer geben vor Ort gerne Auskunft. Noch bis Ende Oktober findet auf der Mönchsheide noch an jedem Wochenende Flugbetrieb statt.

 

Markus Geisen qualifiziert sich für Deutsche Meisterschaften

Platz 6 im Gesamtklassement bei den Qualifikationsmeisterschaften in Brandenburg an der Havel berechtigen den LVM-Piloten im Team mit seinem Cousin Michael Pfennig zum Start bei den Deutschen Meisterschaften in Zwickau vom 16.06.-26.06 2015.

U.a. berichtet der Blick-Aktuell (für eine vergrößerte Ansicht bitte anklicken):

Markus Geisen für DM qualifiziert

 

Der LVM hat Zuwachs bekommen!

Der LVM ist stolz, seinen neuen Zuwachs präsentieren zu können. Der Verein ist nun Besitzer eines Hochleistungsdoppelsitzersegelflugzeuges mit Heimkehrhilfe.
Am Samstag haben sich die ersten Piloten mit dem Flieger vertraut gemacht.

KIELKIEL Daniel

 

Gemeinsamkeit macht stark

Samstag, den 01.03.2014: Im Gegensatz zu vielen Jahren davor, hat Heinz Koch in diesem Jahr eine alljährlich wiederkehrende Aktion nicht zusammen mit einem einzigen Mitglied in seinem Keller durchgeführt! Das Polieren aller unserer Cockpit Hauben der Vereins-Segelflugzeuge. Eine Arbeit, welche in der Vergangenheit tagelang, Abend für Abend viel Mühe und Zeit gekostet hat, wurde durch einen Aufruf mit entsprechender Resonanz von vielen fleißigen Händen in nur 2 Tagen erledigt. Unter der fachmänichen Anleitung unseres frischgebackenen  Flugzeugwart's Heinz wurde die wirklich mühevolle, filigrane Arbeit schnell und effizient erledigt. Schauplatz der Aktion war unser Vereins Casino, wo die Teilnehmer dann auch noch von unserer Chefin de Cuisine, Birgid, mit Kaffee und Kuchen versorgt wurden. Die Bilder sprechen für sich....vielen Dank an alle Helfer.

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Videos über das Fliegen auf der Mönchsheide

 
 

Sportlich erfolgreiche Segelflug-Saison 2013

Karin Wiesenthal und Stephen Parker Landesmeister

Karin Wisenthal - Landesmeisterin 2013In der "dezentralen Deutschen Meisterschaft im Streckenflug (DMSt)" belegen die Piloten des LVM erneut Spitzenplätze.

Rheinland-Pfälzischer Landesmeister in der "offenen Klasse" wurde Stephen Parker, Hans Wiesenthal erreichte als 9. ebenfalls noch einen Platz in den Top Ten.
In der internationalen Wertung - hier werden auch Flüge ausserhalb von Europa gewertet - erreichte Bernd Dolba vor allem durch seine bis zu 1300km langen Flüge in Marrokko Platz 2. Hans Wiesenthal (3.), Stephen Parker (5.) und Karin Wiesenthal (7.) komplettieren das hervorragende Ergebnis des LVM.
Karin Wiesenthal entschied gleichzeitig die Frauenkonkurrenz ganz souverän für sich, Alice Toups wurde 12.
Die guten Einzelergebnisse schlagen sich auch in den Mannschaftswertungen nieder: Der LVM erreichte in der "offenen Klasse international" Platz 2.

Sehr positiv aus Sicht des LVM ist, dass alle genannten Spitzenpiloten auch als Fluglehrer tätig sind und so ihre Erfahrung an die Flugschüler weitergeben können.

Auch die anderen Vereine aus dem Ahrkreis konnten 2013 punkten, auch wenn die Wetterverhältnisse nicht immer optimal waren. Die Presse (u.a. das Ahrkreis-weite AW-Journal) berichtete. Den Artikel gibt es HIER als PDF zum Download.

 

Mitgliederversammlung am 16.11.2013

Geld ausgeben kann Spaß machen  - die Mitglieder des LVM beschlossen die Anschaffung eines neuen Doppelsitzer-Segelflugzeuges. Der Hochleister soll den in die Jahre gekommenen Flugzeugpark modernisieren und auch Schülern oder Gästen neue Freude an Überlandflügen ermöglichen.

 

Chronologie eines Fotofluges nach Höxter

D-MEID Sicherhaitslandung in OstwestfalenEigentlich sollte es "nur" ein Fotoflug werden. Zusammen mit Gerd Döpner flog Manfred Dohmann mit unserer FK9 D-MEID in seine alte Heimat. Durch ein Problem mit dem Motor kam dann aber alles anders als geplant. Eine Sicherheitslandung auf einem Feld - sonst nur in der Ausbildung intensiv trainiert - wurde zur Realität.
Manfred hat die Ereignisse vom Start auf der Mönchsheide bis zum Heimweg der D-MEID im Hänger zusammengefasst. Sein Bericht ist aber mehr als nur eine Chronologie nüchterner Sachverhalte, denn immer wieder blitzt durch, dass auch Ostwestfalen Humor haben. Er nimmt uns mit seinen fesselnden Beschreibungen zuerst mit ins Cockpit und dann mit auf den Acker am Drenker Heldenkreuz. Die D-MEID fliegt mittlerweile wieder, HIER geht es zu seinem Bericht (als PDF-Dokument).

 

Abheben auf der Ü3-Party

Segelflugzeug war mehr als nur als ein "Hingucker"

Im Cockpit"Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Es hat großen Spaß gemacht zu sehen, wie viele Menschen und vor allem Kinder wir für unseren Sport begeistern konnten!", resümiert Johannes Fergen, Jugendleiter des Luftsportvereins Mönchsheide (LVM) die Teilnahme an der diesjährigen Ü3-Party. Zeitweise bildete sich sogar eine Schlange vor dem im Bad Breisiger Kurgarten ausgestellten Segelflugzeug, denn vor allem Kinder und Jugendliche wollten einmal ausprobieren, wie es sich im Cockpit eines Segelflugzeuges anfühlt. Die ersten "Gehversuche" konnte man dann direkt am Flugsimulator machen. Begeistert nahmen viele das Angebot an und so fiel immer wieder die Frage: "Ab wann darf ich denn selber Fliegen?". Diese und noch viele weitere Fragen rund ums Segelfliegen und die Piloten-Ausbildung beantworteten die Mitglieder der Jugendgruppe, die ganz wesentlich dazu beigetragen hat, unseren Sport und den Verein wieder einmal auf der Ü3-Party so positiv zu präsentieren.
Wer noch näher dran sein möchte, kann sich direkt auf dem Segelfluggelände Mönchsheide informieren. Noch bis Ende Oktober findet dort an jedem Wochenende - gutes Wetter vorausgesetzt - Flugbetrieb statt.

Im CockpitÜben am Flugsimulator

(Bilder: freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Marion Götte)

 


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