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Chronologie eines Fotofluges nach Höxter

Eigentlich sollte es „nur“ ein Fotoflug werden. Zusammen mit Gerd Döpner flog Manfred Dohmann mit unserer FK9 D-MEID in seine alte Heimat. Durch ein Problem mit dem Motor kam dann aber alles anders als geplant. Eine Sicherheitslandung auf einem Feld – sonst nur in der Ausbildung intensiv trainiert – wurde zur Realität.
Manfred hat die Ereignisse vom Start auf der Mönchsheide bis zum Heimweg der D-MEID im Hänger zusammengefasst. Sein Bericht ist aber mehr als nur eine Chronologie nüchterner Sachverhalte, denn immer wieder blitzt durch, dass auch Ostwestfalen Humor haben. Er nimmt uns mit seinen fesselnden Beschreibungen zuerst mit ins Cockpit und dann mit auf den Acker am Drenker Heldenkreuz. Die D-MEID fliegt mittlerweile wieder, Hier geht es zu seinem Bericht (als PDF-Dokument).

Der gesamte Text:

Chronologie der Ereignisse eines Fotoflugs nach Höxter
Dienstag, 22.10.2013
10Uhr: Treffen mit Gerd auf der Heide. Das Wetter sieht gut aus.
Wir werden auf dem Flug nach Höxter eine kräftige Rückenwindkomponente haben,
sodass das Flightlog für die 212km bis EDVI eine Flugzeit von 65 Minuten ausweist.
Die Basis über der Heide hat sich kräftig angehoben. Fraglich ist nur noch, wie hoch die Basis über dem Rothaargebirge ist. Wir werden sehen.
Der Motor- und Aussencheck ergibt keine Besonderheiten. Es scheint alles im grünen Bereich. Nun noch bis zur „Halskrause“ volltanken.
Motor starten: Willig springt der ROTAX-ULS an. Warmlaufen, Zündcheck, Klappen, Crosscheck: Die Ampel steht auf grün. 10Uhr53: Auf geht’s.
Knapp rechts an Altenkirchen vorbei Richtung Siegen. Betzdorf-Kirchen lassen wir links liegen. Kurz hinter Siegen kann man schon einen markanten Radardom erkennen, der uns den Weg nach EDGQ Schameder weist. Ziemlich bald wird klar, dass die Basis über dem Rothaargebirge noch zu tief ist. Deshalb beschließen wir, auf 4500 Fuss zusteigen und „oben drüber“ zu fliegen, da immera ausreichend große „Löcher“ mit Bodensicht vorhanden sind. Mit teilweise über 230km/h über Grund kommen wir gut voran. In Höhe Korbach hat sich die tiefe Bewölkung weitestgehend aufgelöst, sodass wir wieder auf „Spazierflughöhe“ runter gehen können, denn am Horizont ist schon Warburg erahnbar, mein Geburtsort. Hier erkläre ich Gerd zum x-ten Male, wie schön Ostwestfalen – meine gefühlte Heimat – doch ist. Dann geht’s weiter über Borgentreich, Borgholz (Stammhaus meines Vaters war dort), Drenke lassen wir rechts liegen (hätten wir gewusst, dass wir dort runtergehen müssten, hätten wir schon mal noch landbaren Arealen Ausschau gehalten) und nähern uns jetzt
dem Nethetal. Die Nethe ist ein idyllisches Nebenflüsschen der Weser. Hier soll der Ort Ottbergen, ein ehemaliges Eisenbahnerdorf mit Dampflokbetrieb auf die „Platte“ gebannt werden. Mittlerweile sind wir auf der Frequenz von EDVI Höxter und seit geraumer Zeit erzählt uns das
automatische Meldesystem Alis, immer wieder ausgelöst durch einen Flugschüler, der brav ausführlich die Platzrundensegmente meldet, dass die 14 in Betrieb ist und der Wind aus 270° mit 10 Knoten kommt.
12Uhr09: Landung, der Wind kommt leicht böig von rechts. Wir stellen die MEID vor dem Flugplatzcasino ab und freuen uns auf einen Cappuccino.
Die rechte Tür ist dann schnell ausgebaut und im Vorbereitungsraum deponiert.

Im Vorbeigehen werfen wir dem Casinowirt und Bäckermeister noch ein „Bis später zum Kuchenessen“ zu und gegen 12Uhr40 (Die Zeiten des MIP, meiner Kamera und des GPS habe ich durch Vergleiche und Anpassung
korrigiert!) heben wir wieder in Höxter ohne Probleme ab. Ich komme schnell zu der Erkenntnis, dass es bei den doch nicht mehr sommerlichen Temperaturen kein sonderliches Vergnügen ist, bei 120km/h den Kopf aus dem Cockpit zu strecken.
Das erste Ziel der „Begierde“ – Ottbergen, mein Heimatort – ist schnell erreicht.

12 Uhr 52: Ein letztes Foto von Ottbergen, bevor wir weiter nach Borgholz (ca. 10km südlich) weiterfliegen.
12 Uhr 55.20 : Wir sind ca. 2km südlich von Ottbergen, unter uns meine Sicht der Dinge: eine 400kVLeitung und die Landstraße nach Bruchhausen.
12 Uhr 55.34 : Weite Ackerflächen, durchsetzt von Buchenwäldern. Gerd müsste auf seiner Seite bereits den Blick auf die Drenker Höhe haben.
Nun spielt sich alles eher im Sekundenraster ab und die Zeiten sind eher gefühlte Zeiten.
12 Uhr 55.40 : Plötzlich treten sehr starke Vibrationen des Motors auf. Gerd sagt noch: Lass uns schnell nach Höxter zurückfliegen. Er nimmt kurz das Gas weg und gibt wieder Gas, um zu sehen, ob der Motor das Gas wieder annimmt. Auch das Zuschalten der elektrischen Benzinpumpe bringt keine
„Linderung“ und die Erkenntnis ist sehr schnell da: Wir müssen hier und jetzt „runter“. Dann geht alles sehr schnell: Die Drenker Höhe, eine Wiesenkuppe, weitestgehend ohne höheren Bewuchs, hat Gerd schnell als geeignet (auch für einen denkbaren Wiederstart) ausgemacht.
Wir schrauben uns im Slip runter und Gerd übergibt mir die Funktion des Bremsers. Der Rest ist eher unspektakulär:
12 Uhr 56.00: Weiches Aufsetzen, vorsichtiges Anbremsen und nach geschätzten 100 Metern stehen wir. Erst einmal tief durchatmen.

Die Situation erscheint einem zuerst unwirklich: Wir stehen in
Ostwestfalen auf der Drenker Höhe und realisieren so langsam die Situation (nun wissen auch Frank, Willy und Chris, die später dazu stoßen, wo die Drenker Höhe ist).
Die folgende Grafik zeigt den ungefähren Flugverlauf während der letzten 2 Minuten: Wir schieben den Flieger erst einmal an den Rand der Weide direkt neben das Drenker Heldenkreuz.
13 Uhr 15: Wir rufen den den Fluplatz Höxter an, um mitzuteilen, dass es mit dem Kuchenessen wohl nichts wird und haben den Vorsitzenden des Fliegerclubs Nethegau, Nikolaus Müller (Fluglehrer und Urologe aus Holzminden) an der Strippe. Er ist äußerst hilfsbereit und will uns einen
Vereinskameraden rüberschicken, der sich mit Rotax-Motoren seiner Meinung nach gut auskennt. Dieser kommt dann auch gegen 16Uhr.
Zwischenzeitlich um
13 Uhr 20 melde ich mich bei der 110, damit auch die Behörden Bescheid wissen, dass wir eine Sicherheitsaußenlandung ohne Schaden an Mensch und Material durchgeführt haben. Trotz meiner Einwände, dass nichts passiert sei, wolle man dennoch eine Polizeistreife schicken.
13Uhr25: Ich rufe Willy Nagel in seiner Funktion als Technikspezialist des Vereins an und nach einer kurzen Schilderung der Ereignisse kommt dann sein berühmtes gedehntes OK, bei welchem die Tonlage nach hinten etwas in die Höhe geht. Die Benzinpumpe kommt immer mehr in den Fokus des
Handelns, welches dann schließlich in der Anreise von Frank mit der ausgebauten „alten“ Benzinpumpe und diversen Vergaserersatzteilen am Mittag des nächsten Tages mündet.

ca. 14 Uhr: Die Herren in Blau treffen bei den „Helden“ ein. Es werden Personalien aufgenommen, man schaut interessiert in den mittlerweile geöffneten Motorraum, da wir natürlich nach Ursachen
unseres Missgeschicks suchten. Um allen Spekulationen vorzubeugen, zeige ich einem der Beamten auch die neben dem Co-Sitz einen noch gut gefüllten Tank signalisierende Spritanzeige.
Nachdem sich unsere Freunde und Helfer wieder verabschiedet haben, beschäftigen wir uns wieder mit Ursachenforschung: Es gibt aber nichts Offensichtliches (lose Teile oder ähnliches) zu entdecken.
Was aber auffällt, dass auf dem Auspufftopf eine ölig schmierige Flüssigkeit zu finden ist, die wir schnell als Sprit aus beiden Vergasern identifizieren können. Von nun an beginnt das Rätselraten: Ist es die erst vor kurzem auf Anweisung des Motorherstellers eingebaute neue Benzinpumpe, die
Probleme macht? Wir wissen es nicht.
ca 14Uhr 30: Ein mittlerweile kräftig auffrischender Wind lässt uns hinter dem Heldendenkmal Deckung suchen. Kurze Zeit später werden wir aber durch zwei mit Kamera „bewaffnete“ Herren aufgeschreckt, die sich an der MEID „herumtreiben“. Schnell klärt sich, dass sie Redakteure des „Westfalenblattes“ und der „Neuen Westfälischen Zeitung“ sind, die von der Polizei einen Tipp für einen guten Bericht bekommen hatten. So werden wir mit unserer Landung am nächsten Tag in beiden Zeitungen mit einer Bildreportage vertreten sein.
Gegen 16 Uhr trifft dann auch der Spezialist vom Flugplatz Höxter ein, der netterweise direkt nach der Arbeit zu uns rausgekommen ist. Auch andere interessierte „Zuschauer“ haben sich mittlerweile
genähert.
Es werden beide Schwimmerkammern geöffnet, die jeweils bis zum Rand voll sind. Nach deren Entleerung machen wir noch einen Anlassversuch, brechen das Experiment aber sofort ab, da der Motor sich immer noch wie ein „Sack Muscheln“ (laut Gerd) schüttelt. Die anschließend nochmal
geöffneten Schwimmergehäuse sind wieder randvoll und bei jedem dieser Anlassversuche fließt auch gleich Sprit aus den Luftfiltern. Das war nichts. Die gut gemeinte Aktion müssen wir dann etwas frustriert abbrechen.
Zwischenzeitlich hatte sich noch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchtung (BFU) auf Gerds Handy nach dem Stand der Dinge erkundigt, die wohl von der Polizei informiert wurden. Da aber weder
Mensch noch Maschine durch die Landung „Schaden“ genommen hatten, war das Gespräch schnell zu ende. Wir rangieren die Maschine in eine windgeschützte Ecke des Geländes und unser Helfer bringt uns netterweise noch zum Quellenhof nach Bruchhausen, ca. 7km vom Landeplatz entfernt.
Der Quellenhof wird nun in den nächsten 2 Tagen unsere Operationsbasis sein.
Gegen Abend informieren uns die Kameraden von der Heide, dass uns in der Nacht ein Gewitter überqueren und eine Sicherung der MEID notwendig wird. Das sind keine guten Nachrichten. Wir haben kein Verzurrzeug im Flieger und die ausgebaute Tür ist ca. 12km Luftlinie von uns entfernt am Flugplatz Höxter im Vorbereitungsraum. In unserer Not bitte ich wieder Nikolaus Müller (Vorsitzender des Fliegerclubs Höxter und Urologe) um Hilfe. Er ist noch in der Praxis, will aber jemanden aus dem Verein organisieren, der uns die Tür und Verzurrzeug bringt.
Gegen 18Uhr meldet er sich wieder, allerdings mit der schlechten Nachricht, niemanden gefunden zu haben. Er verspricht uns aber, nach Sprechstundenende gegen 19Uhr selbst zu helfen. Wir finden das ein ganz tolles Hilfsangebot.
Gegen 20Uhr30 trifft Nikolaus am Quellenhof ein.
Mittlerweile ist es natürlich stockdunkel. Da ich aber einigermaßen ortskundig bin, hoffe ich, die richtigen Wirtschaftswege auch im Dunkeln zu finden. Aber wie man so schön sagt: Nachts sind alle Katzen grau. Zunächst läuft die Anfahrt nach Plan. Doch dann entscheide ich mich für einen Feldweg, der nach 2km vor einem Gatter endet. Leidet gibt es auch keinerlei Wendemöglichkeit, da das Gelände beidseitig von einem tieferen Graben gesäumt wird. So muss Nikolaus die gesamte Strecke im Rückwärtsgang zurücklegen, was eine gefühlte Ewigkeit dauert. Er tut dies mit erstaunlicher Gelassenheit. Ich führe das auf den ausgeglichenen Charakter der Ostwestfalen zurück. Der nächste Versuch, die MEID zu finden, ist aber schließlich erfolgreich, sodass wir gegen
21 Uhr 30 wieder im Gasthof eintreffen, die MEID verschlossen und verzurrt. Nun haben wir uns einen kleinen Absacker verdient.
Mittwoch, 23.10.2013 8Uhr:
Wie man sieht, sitzen Gerd und ich gut gelaunt am Frühstückstisch. Das Wetter: trocken aber recht windig. Frank hat sich zur Mittagszeit angesagt, um die MEID wieder flott zu bekommen. Noch sind die kürzlich eingebaute neue Benzinpumpe und der Vergaser im Visier als mögliche Verursacher der Probleme. Es wäre ja zu schön, wenn ein Außenstart möglich wäre. (Die Hoffnung stirbt zuletzt.)
Mittlerweile ist Frank eingetroffen und die Stimmung ist noch gut. Zwischenzeitlich versuchen wir, mit der Luftaufsicht vom RP Münster Kontakt aufzunehmen. Diese müsste uns eine Außenstartgenehmigung erteilen, falls die MEID wieder flugfähig wäre. Doch bald wird klar, dass
weder die Benzinpumpe noch der Vergaser das Problem sind. Bei einem kurzen Anlassversuch schüttelt es den Motor derart durch, dass es einem in der Fliegerseele weh tut. Ein Satz mit x: Das war wohl „nix“. Frank telefoniert mit Chris, der sich bereit erklärt, eine komplette Zündbox „mal gerade eben“ vorbeizubringen. Da es aber schon spät ist, wird die Aktion auf Donnerstagmorgen verschoben.
Wir lassen den Abend bei einem hervorragenden Grillteller ausklingen, den uns Küchenmeister Frank Hesse – unser Gastwirt – zubereitet. Nun ruhen alle Hoffnungen auf der Zündbox.
Donnerstag, 24.10.2013
8Uhr30: Chris ist bereits da. Wie er das geschafft hat, ist mir schleierhaft. Chris versichert mir
glaubwürdig, dass er sich an alle Verkehrsvorschriften gehalten hat.
Schnell sind wir wieder bei der „MEID“. Die Luftaufsicht vom RP Münster meldet sich wieder. Es werden uns zwei Mitarbeiter gegen 11Uhr aufsuchen.
Die Zündbox ist schnell getauscht und genauso schnell wird klar, dass die Problemlösung auch hier nicht zu finden ist. Chris telefoniert dann noch etwas länger mit Herrn Franz von Rotax-Franz persönlich: Es werden nochmal alle Punkte durchgegangen, die wir schon geprüft hatten. Die letzte Empfehlung war dann schließlich, die Magnetschraube des Ölkreislaufs in Augenschein zu nehmen. Was wir dann sehen, ist das „Aus“ jeglicher Versuche, den Motor nochmal zum Leben zu erwecken. Dieser Motor würde die MEID nicht mehr in die Luft bringen.
Nun gilt es, möglichst schnell Plan B – Rücktransport der MEID im Hänger – in Gang zu setzen. Vorsorglich hatte Willy schon einen Hänger „auf Abruf“ organisiert und sich den Nachmittag frei genommen. Nun müssen wir ihn schweren Herzens informieren, dass Plan B Realität wird. Da nicht klar war, welche Verzurrgurte und Polstermaterialien Willy mitbringen würde, steht nun noch ein Besuch beim OBI in Höxter an. Außerdem müssen wir das Verzurrzeug, das Nikolaus Müller uns geliehen hatte, wieder beim Flugplatz Höxter abgeben. Mittlerweile ist es
11Uhr30, aber von den RP-„Sheriffs“ ist nichts zusehen. Kaum haben wir die Drenker „Heldenhöhe“ verlassen, meldet sich die Luftaufsichtstruppe auf Gerds Handy, wo wir den seien. Sie befänden sich jedenfalls bei der MEID. Also wieder kehrt Marsch. Es erwarten uns zwei gestrenge Personen, die Gerd von einer anderen unangenehmen Gelegenheit bekannt vorkommen, mit sehr dunklen, Vorsicht erheischenden Sonnenbrillen. Es werden Papiere geprüft, Personalien und Flugbücher unter die Lupe genommen. Es scheint aber alles OK. Man bedeutet uns, dass einem Wiederstart von der Drenker Höhe von ihrer Seite nichts im Wege stünde, wenn die MEID wieder flugfähig wäre. Da Frank Prüfer Klasse 5 ist, würde man sein Urteil über die Flugfähigkeit akzeptieren. Aber das ist schon längst nicht mehr Stand der Diskussion.
Wir machen uns nun endgültig auf den Weg zum Flugplatz Höxter und treffen dort wieder auf die Luftaufsicht. Der Flugplatzwirt und Bäckermeister mit Funksprechzeugnis versorgt uns mit Würstchen und Kartoffelsalat. Dann übergibt er uns den Radschuh einer Cessna des Fliegerclubs Nethegau. Gerd hatte Nikolaus Müller als kleines Dankeschön für sein Engagement versprochen, den reichlich demolierten Radschuh herzurichten. Nikolaus hatte zwar schon einen Reparaturversuch unternommen, aber diesen mit „ich bin Urologe und kein Bastler“ kommentiert. Das findet Gerd auch. Ausgestattet mit Plastikfolien und Spanngurten fahren wir wieder zurück zur MEID und beginnen gegen 16Uhr mit der Demontage.
Willy hatte uns eine Ankunftszeit zwischen 17Uhr und 18Uhr durchgegeben. Damit die Anfahrt auf die Drenker Höhe für ihn ohne Sucherei verläuft, passe ich ihn in Ottbergen in der Nähe der B64 mit Franks Auto ab, sodass der Hänger schließlich gegen
17 Uhr 30 bei schon leicht einsetzender Dämmerung auf der Weide neben der MEID steht. Sie sieht zum Erbarmen aus ohne Flügel, Leitwerk und Radschuhe. Nun geht es mit vereinten Kräften daran, die MEID zu verfrachten. Gottseidank passt alles recht gut und wir können gegen 19 Uhr – es ist mittlerweile stockdunkel – die Drenker Höhe verlassen.
Frank fährt mit seinem Wagen zurück und Gerd und ich begleiten Willy als Beifahrer mit der Aufgabe, ihn wach zu halten. Ohne besondere Vorkommnisse erreichen wir die Heide mit einer unbeschädigten MEID gegen 23 Uhr 20, sodass ich auch noch die letzte Fähre um 24Uhr in Linz erwische.
Gegen 00 Uhr 30 hat das Abenteuer „Fotoflug nach Höxter“ auch für mich ein vorläufiges Ende gefunden.