Mit großer Freude durfte unser Verein am 18.04.2026 ein neues Kapitel aufschlagen: die Taufe unseres neuen Doppelsitzer-Schul-Segelflugzeugs ASK 21 B auf den Namen „Gerd“.



Die Vorbereitungen sind abgeschlossen:


Die eingeladenen Journalisten werden „gebrieft“ vom 1. und 2. Vorsitzenden. Präsident Eymann und die Pressereferentin sind auch dabei.



Ein freudiges Wiedersehen auf der Terrasse:
der Ehrenvorsitzende des LVM, Franz Reiff (in seinem 100. Lebensjahr), mit dem Präsidenten des Luftsportverband Rheinland-Pfalz e. V., Ernst Eymann, strahlen um die Wette.
Es geht los:
die Ehrengäste sind vor die Halle umgezogen, die Journalisten haben schon die ersten Notizen und Fotos gemacht und jetzt werden die Grußworte folgen mit der anschließenden Taufe.



Wie bei vielen Flugzeugtaufen üblich, steht der Name für mehr als nur eine Bezeichnung – er verleiht dem Flugzeug Identität und verbindet es mit unserer Gemeinschaft. In Erinnerung an unseren verstorbenen, langjährigen Vereinskameraden Gerd Doepner wird dieses Schul-Segelflugzeug künftig ein fester Bestandteil unseres Flugbetriebs sein und dabei seine ganz besondere Rolle einnehmen.

Jan Ermtraud, aktuell Vorsitzender der LEADER Regionalgruppe Rhein-Ahr (LAG Rhein-Ahr) und Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Hönningen, hebt bei seinem Grußwort hervor, dass die Förderung hier immerhin 50.000 € umfaßt hat für diese inklusionsgeeignete ASK 21 B.

Denn dieses Segelflugzeug ist gezielt auf Inklusion ausgerichtet. Durch angepasste Bedienelemente und eine ergonomischere Auslegung bietet „Gerd“ auch Menschen mit körperlichen Handicaps die Chance, den Segelflug aktiv zu erleben. Damit wird der Traum vom Fliegen ein Stück weit zugänglicher und das unabhängig von individuellen Einschränkungen.

es ist eine Handsteuerung neben der Pedalsteuerung für die Seitenruder nutzbar – und damit bietet diese Ausstattung sowohl gehandicapten als auch nicht eingeschränkten Segelflugschülern/innen sowie Piloten/innen die Möglichkeit, aktiv Segelfliegen zu praktizieren.
Anschließend hält der Taufpate Norbert Heidgen, 1. Beigeordneter der Stadt Bad Breisig, die Taufrede in Vertretung des verhinderten Marcel Caspers, Bürgermeister der Stadt und Verbandsgemeinede Bad Breisig.








Mehr Informationen unter http://www.rolliflieger.de


Alle Ehrengäste sind sich einig, dass „Gerd“ gerade als Doppelsitzer neue Möglichkeiten eröffnet:
Gemeinsames Fliegen, individuelles Lernen und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Fluglehrern/innen und Flugschülern/innen stehen im Mittelpunkt. So können wir im LVM nicht nur fliegerische Fähigkeiten vermitteln, sondern auch Barrieren abbauen und echte Teilhabe ermöglichen. Dafür hat sich der 1. Vorsistzende im Namen des LVM bei den Unterstützern für ihre Spenden zur Finanzierung dieses Projektes im Rahmen der Inklusionsförderung im Sport hier in der Region bedankt.


Rainer Weber und unser Ehrenvorsitzender Franz Reiff haben sehr aufmerksam die Grußworte und die Flugzeugtaufe verfolgt.
Und mit seinen fast 100 Jahren hat Franz Reiff einen Überblick über die Anfänge des Vereins bis heute gegeben. Sein Schlusswort hat er mit dem Wunsch beendet, dass es mit dem LVM noch lange so gut weitergehen möge und weiterhin genügend Mitglieder kämen.




Ein besonderes Highlight der Taufveranstaltung zeigte eindrucksvoll, was das in der Praxis bedeutet:
Harald Weber als Rollstuhlfahrer und gleichzeitig Pilot führte gleich drei Flüge durch mit drei Ehrengästen – darunter auch einem Zeitungsredakteur. Beim Einsteigen war die Spannung bei jedem Gast spürbar – und nach der Landung wich sie einem Lächeln und purer Begeisterung.





So wurde nicht nur Ehrengästen und Journalisten ein praktisches Flugerlebnis ermöglicht. Auch in der Zeitung kann nachgelesen werden, wie gut sich das Erlebnis Segelfliegen tatsächlich anfühlt. Die Begeisterung war auf beiden Seiten spürbar – ein starkes Zeichen dafür, wie selbstverständlich und verbindend inklusiver Flugsport sein kann.

Was folgte, waren leuchtende Augen, staunende Worte und das ehrliche Gefühl, etwas Außergewöhn-liches erlebt zu haben. Zwischen Himmel und Erde wurde deutlich, worum es wirklich geht: Vertrauen, Freiheit und das gemeinsame Erleben eines Traums.
Diese ersten Flüge waren mehr als nur Platzrunden – sie waren ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Inklusion im Flugsport nicht nur möglich ist, sondern Menschen verbindet und nachhaltig berührt
Die Taufe dieses Flugzeugs ist daher weit mehr als ein symbolischer Akt. Sie steht für unsere Überzeugung, dass der Flugsport für alle offen sein sollte – und dass Vielfalt unseren Verein bereichert.
Wir freuen uns darauf, mit „Gerd“ viele neue Pilotinnen und Piloten in die Luft zu bringen, besondere Momente zu erleben und gemeinsam ein Zeichen für gelebte Inklusion zu setzen. Allzeit guten Flug und gute Landungen, „Gerd“! ✈️
Medienecho
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