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Die Jugend stellt auch in der Fliegerei den Nachwuchs dar. Flugschüler lernen schon im frühen Alter (ab 14 Jahren), Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Zudem sind sie unverzichtbar beim geregelten Ablauf auf einem Segelflugplatz. Sie lernen Autofahren, um z.B. die Windenseile auszuziehen oder andere Flugzeuge zum Startplatz zu befördern.

Selbst die tägliche Vorflugkontrolle eines jeden Flugzeugs wird einem bald zur Routine. Schnell wird den Flugschülern klar, dass Fliegen ein Teamsport ist, frei nach dem Motto „Jeder hilft Jedem“ – egal, ob man ihn kennt oder nicht. Berührungsängste werden schnell überwunden. So braucht man auch keine Scheu zu haben, als Nichtflieger mal auf der Mönchsheide aufzutauchen und jemanden anzusprechen. Bei uns gilt der Grundsatz, dass man immer per „Du“ ist, ob es nun ein Fluglehrer ist oder der auch segelfliegende erste deutsche Astronaut Ulf Merbold.
Der Flugschüler lernt im ersten Ausbildungsabschnitt ein Flugzeug zu starten, zu fliegen und sicher zu landen. Hat er diese Fähigkeiten erlangt, darf er mittels eines Flugauftrages des Fluglehrers alleine fliegen. Also schon nach einigen Wochen kommt man solo in die Luft !  In weiteren Ausbildungsabschnitten werden vom Fluglehrer neue Lektionen vermittelt, die der Flugschüler alleine im Einsitzer üben kann und soll. Erste persönliche Rekorde wie Startüberhöhung und Flugdauer werden dabei gebrochen. Dies führt dann nach der erfolgreichen Theorieprüfung und dem Erwerb des Funksprechzeugnisses zum 50 km Flug,  welcher die letzte krönende Lektion vor der praktischen Prüfung darstellt.

Besonderer Kontakt wird innerhalb des Luftsportverbandes Rheinland-Pfalz mit umliegenden Vereinen gepflegt. Dies gilt vor allem bei Veranstaltungen wie dem „Jugendvergleichsfliegen“, bei dem junge Pilotinnen und Piloten ihr frisch erlerntes Können unter Beweis stellen.

Des Weiteren organisiert die Luftsportjugend jedes Jahr ein Volleyballturnier, um sich mal außerhalb des Fluggeländes zu treffen und freundschafltliche Begegnungen zu haben. Beliebt sind auch immer wieder Veranstaltungen wie Besuche von Luftfahrtmessen und Museen oder das gemeinsame Fliegen des Schulgeiters „SG-38“, auf dem schon unsere Urgroßeltern das Fliegen in den 30er Jahren erlernt haben.

 

 

 

Segelflugstart um 6 Uhr morgens beim „Sunrise Fliegen“. Absolut ruhige Luft und unvergessliche Impressionen.
Steven Milles