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Start Natur und Umwelt Pflanzen und Pilze

Pflanzen und Pilze

Nanu, was ist denn das?

Junger Tintenfischpilz

werden sich einige gefragt haben, die bei uns auf der Heide im Wald spazierengingen. Kinder meinten treffend - "Das sieht ja aus wie eine Krake!". Und das ist gar nicht mal so falsch: Der Pilz heisst "Tintenfischpilz" (Clathrus archeri, syn. Anthurus archeri). Er wurde aus Australien nach Europa eingeschleppt und gehört zu den neu eingeschleppten Arten, die eigentlich nicht hier vorkommen. Als Erstfund in Europa wird 1914 in den Vogesen bei La Petite Raon angegeben. Der Erstnachweis für Deutschland erfolgte 1937 in Oberbayern.

Der junge Pilz wächst zuerst als Hexenei, danach bilden sich schnell vier bis sieben rötliche "Fangarme", die bis zu 12 cm lang werden. Die Arme sind von Gleba bedeckt, einer dunklen Masse, die die Sporen enthält und unerträglich nach Aas stinkt.

Es wird vermutet, dass der Pilz eine Art Mimikry zum eigenen Vorteil betreibt, nämlich verderbendes Fleisch nachzuahmen, sowohl in Farbe und Textur als auch in Geruch. Davon angelockte Fliegen nehmen dabei Sporen des Pilzes auf (aus der schwarzen Masse) und helfen ihm so bei der Ausbreitung. (Quelle: Wikipedia)

Reifer Tintenfischpilz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber auch eßbare Pilze lassen sich bei uns finden.

Der Parasol (Macrolepiota procera), oder Riesenschirmpilz ist ein Speisepilz und gehört zu den Riesenschirmlingen.

Der Hut erreicht einen Durchmesser von bis zu 30 cm, damit gehört er zu den größten Schirmpilzen. Die Hüte der Jungpilze sind eiförmig bis kugelig. Die Huthaut ist immer in deutliche hell- und dunkelbraune Schuppen zerrissen. Nur das Hutzentrum bleibt glatt. Die Lamellen sind weiß bis leicht gelblich, im Alter verfärben sie sich bräunlich. Sie sind nicht mit dem Stiel verwachsen sondern frei mit sog. Collar (ringförmiger Kragen).

Parasol

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Getragen wird der Hut von einem bis zu 40 cm hohen Stiel, der ebenfalls braun geschuppt ist. Der anfangs wattig ausgefüllte Stiel mit deutlich verschiebbarem Ring wird bald röhrig hohl. Er kann leicht aus dem Hut herausgedreht werden.

Man findet Parasole meist in Gruppen an lichten Stellen im Wald sowie an Waldrändern. Das zarte Fleisch des Huts ist reinweiß. Es riecht und schmeckt angenehm nach Nuss. Die Stiele sind meist zäh und nicht zum direkten Verzehr geeignet, können aber zu Pilzpulver verarbeitet werden. Wer noch mehr wissen möchte schaut einfach mal unter http://de.wikipedia.org/wiki/Parasol

 

Parasol - Hut